10 goldene Regeln für eine gelungene Chorprobe

Ein paar, nicht ganz ernst gemeinte Regeln:

  1. Chorsänger sollten die Möglichkeit nutzen, beim Singen ihr persönliches Profil hervorzuheben, besonders durch eigenes Tempo, individuelle Tongebung und Solo-Einsätze in den Pausen!
  2. Häufiges Fehlen bei den Proben steigert die Wertschätzung des einzelnen. Denkt daran, es besteht die Hoffnung, daß ihr nach einer gewissen Absenz als Rarität gefeiert werdet!
  3. Ob ihr zehn Minuten vor oder nach Probenbeginn erscheint, ist persönliche Geschmacksache. Der Zuspätkommende hat den Vorteil, daß mehr Leute seine Anwesenheit zur Kenntnis nehmen! Dies gilt besonders für Generalproben.
  4. Reden mit dem Nachbarn während des Probens verbessert das Arbeitsklima und bewirkt mehr persönliche Zuwendung durch den Chormeister!
  5. Optimale Atemtechnik erreicht Ihr durch eine gekrümmte Haltung: sie ist durch Kauern oder Hocken noch zu steigern!
  6. Relativ viel hören zu müssen, ist leider eine Begleiterscheinung des Singens. Beschränkt euch auf das Allernotwendigste! Vor allem: hört ja nicht auf andere Stimmen!
  7. Das intensive Schauen in die Notenblätter während des Singens zeugt von großem Eifer. Tut dies unbedingt zu Beginn und am Ende eines jeden einzelnen Stückes. Die klanglichen Auswirkungen werden umso reizvoller sein und der Chormeister wird es euch danken.
  8. Noten, Pausenzeichen usw. sind in erster Linie graphische Ausschmückungen des Textes. Eine eingehende Beschäftigung mit diesen sollte man daher Kunstfreunden überlassen!
  9. Üben ist ausschließlich eine Angelegenheit der Chorprobe. Tägliches Üben solltet Ihr vermeiden, vor allem, wenn Ihr in einer Probe gefehlt habt. Auf diese Weise verhindert Ihr, daß Mangel an Probenstoff entsteht!
  10. Nebenbei bemerkt: Wenn ihr eine Probe versäumt, empfiehlt es sich, den Chormeister davon nicht zu verständigen. Unentschuldigtes Fehlen beflügelt seine Phantasie