Probenzeiten

Die Proben des Gothenchores finden traditionell Dienstags im Gothensaal, Leonhardstraße 27, statt und zwar ausschließlich während des Semesterbetriebs der Universitäten.

Die „normalen“ Dienstag-Chorproben folgen einem zeitlichen Standardablauf, der in etwa so ausschaut:

19:15          Einsingen gemischter Chor
19:30         Probenbeginn gemischter Chor
ab 21:00   Nachchorprobe im Gasthaus Schwarzer Adler

Vom Standardsablauf abweichende Abfolgen (z.B. Sonderchorprobe des Männerchores, Stimmgruppenproben) werden gesondert rechtzeitig bekannt gegeben.

Nachchorprobe

Die allgemeine „Nachchorprobe“ im Gasthaus Schwarzer Adler findet im Roseggerstüberl statt und dient zum „Ausklingen“ im wahrsten Sinne des Wortes. Es wird geplaudert, getrunken, gegessen und gesungen – alles im richtigen Verhältnis. Geburtstage von Chormitgliedern oder besondere Anlässe werden zumeist in diesem Rahmen gefeiert. Daher freuen wir uns auch besonders, wenn sich jeder der Chorsänger die Zeit nehmen kann, auf zumindest ein Getränk mitzukommen, damit wir z.B. für das „Hochlebenlassen“ eines Geburstagskindes stimmlich auch gut besetzt sind.

Die spezielle „Nachchorprobe“ in der Bar im 1. Stock wird hier nicht näher erläutert. Sie kommt nicht immer zustande, aber wenn sich eine „Partie“ von nimmermüden findet, die noch auf eine „Runde“ in den 1. Stock mitgeht, dann sollte man sich das nicht entgehen lassen!

Teilnahme an den Proben

Es sollte sich von selbst verstehen, dass jeder Chorsänger nach seinen Möglichkeiten an so vielen Proben wie möglich teilnimmt. Für eine gelungene Probe müssen wir möglichst viele sein und möglichst vollständig sein. Mit jeder Stimme die fehlt, wird die Arbeit schwieriger und macht auch weniger Freude. Eine Probe, bei der die Hälfte der Sänger fehlt kann sehr frustrierend sein, und das möchten wir uns und Euch ersparen! Daher wäre es naturgemäß schön, wenn jeder Chorsänger an allen Proben teilnehmen könnte.

Die Realität ist – und das wissen wir alle – leider eine andere. Neben Krankheit gibt es speziell bei den Berufstätigen, den Vätern und Müttern, heutzutage aber auch bei den Studenten, Termine, die nicht aufschiebbar sind. Dem müssen wir uns stellen und dafür haben wir jedes Verständnis. Um hier Missverständnisse zu vermeiden, möchten wir, dass sich jedes Chormitglied, ob nun Gothe oder Chordame oder Gast rechtzeitig unter der E-Mail-Adresse entschuldigung[at]gothia-graz.at von der Probe abmeldet, wenn er/sie einmal wegen einer begründeten Verhinderung nicht kommen kann. Das ist unserer Meinung nach nicht zu viel verlangt und fair gegenüber dem Chormeister, der ja wissen muss, mit welchen Stimmern er bei der Probe rechnen kann und auch fair gegenüber den anderen Chormitgliedern, die sich trotz Stress die Zeit dennoch nehmen, zur Probe zu kommen!

Unterschreitet die Anzahl der besuchten Proben eines Sängers eine Mindestanzahl, dann ist es im Ermessen des Chormeisters festzulegen, ob dieser bei der Aufführung mitsingen darf oder nicht. Weiß man schon vorher, dass man zu einer großen Anzahl an Proben nicht kommen kann, gleich direkt mit dem Chormeister Kontakt aufnehmen und fragen, ob das trotzdem Ok geht.

Dezember 2017

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
  • Chorprobe
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

10 goldene Regeln für eine gelungene Chorprobe

Ein paar, nicht ganz ernst gemeinte Regeln:

  1. Chorsänger sollten die Möglichkeit nutzen, beim Singen ihr persönliches Profil hervorzuheben, besonders durch eigenes Tempo, individuelle Tongebung und Solo-Einsätze in den Pausen!
  2. Häufiges Fehlen bei den Proben steigert die Wertschätzung des einzelnen. Denkt daran, es besteht die Hoffnung, daß ihr nach einer gewissen Absenz als Rarität gefeiert werdet!
  3. Ob ihr zehn Minuten vor oder nach Probenbeginn erscheint, ist persönliche Geschmacksache. Der Zuspätkommende hat den Vorteil, daß mehr Leute seine Anwesenheit zur Kenntnis nehmen! Dies gilt besonders für Generalproben.
  4. Reden mit dem Nachbarn während des Probens verbessert das Arbeitsklima und bewirkt mehr persönliche Zuwendung durch den Chormeister!
  5. Optimale Atemtechnik erreicht Ihr durch eine gekrümmte Haltung: sie ist durch Kauern oder Hocken noch zu steigern!
  6. Relativ viel hören zu müssen, ist leider eine Begleiterscheinung des Singens. Beschränkt euch auf das Allernotwendigste! Vor allem: hört ja nicht auf andere Stimmen!
  7. Das intensive Schauen in die Notenblätter während des Singens zeugt von großem Eifer. Tut dies unbedingt zu Beginn und am Ende eines jeden einzelnen Stückes. Die klanglichen Auswirkungen werden umso reizvoller sein und der Chormeister wird es euch danken.
  8. Noten, Pausenzeichen usw. sind in erster Linie graphische Ausschmückungen des Textes. Eine eingehende Beschäftigung mit diesen sollte man daher Kunstfreunden überlassen!
  9. Üben ist ausschließlich eine Angelegenheit der Chorprobe. Tägliches Üben solltet Ihr vermeiden, vor allem, wenn Ihr in einer Probe gefehlt habt. Auf diese Weise verhindert Ihr, daß Mangel an Probenstoff entsteht!
  10. Nebenbei bemerkt: Wenn ihr eine Probe versäumt, empfiehlt es sich, den Chormeister davon nicht zu verständigen. Unentschuldigtes Fehlen beflügelt seine Phantasie